private Haftpflicht Versicherung - bereits ab 3 Euro monatlich

Die Privathaftpflicht Versicherung deckt Schäden aus privaten Risiken ab. Diese Versicherung ist einer der wichtigsten überhaupt. Jeder, der schuldhaft einem anderen einen Schaden zufügt, ist für die Folgen voll haftbar. Schuldhaft bedeutet fahrlässig oder vorsätzlich. In der Privathaftpflicht Versicherung sind vorsätzliche Schäden ausgeschlossen.

Vorzüge der privaten Haftpflichtversicherung Empfehlungen:
Schutz vor Schadensersatzforderungen
Deckung bei Sach- und Personenschäden
Haftung auch bei Kleinkindern
Beiträge als Vorsorgeaufwendungen absetzbar
bis zu 15.000.000 Euro Deckungssumme
Stiftung Warentest (08/2008)
"Die private Haftpflicht deckt die wichtigsten Risiken
des alltäglichen Lebens ab. Wenn Sie diese Versicherung
noch nicht haben, sollten Sie unbedingt eine abschließen."


In der Privathaftpflicht ist der gesamte private Bereich abgedeckt. Hierzu gehört auch die berufliche Tätigkeit als Arbeitnehmer. Für eine selbständige gewerbliche Tätigkeit braucht man eine Betriebshaftpflichtversicherung. Die Tätigkeit als selbständige Tagesmutter ist dagegen meist abgedeckt. Versichert ist man als Verkehrsteilnehmer, sei es als Fußgänger oder Radfahrer, beim Sport, als Besitzer eines Eigenheimes und als Vereinsmitglied, als Arbeitgeber einer Hausangestellten.

Eine private Haftpflichtversicherung deckt die Risiken nicht nur der eigenen Person, sondern auch die der anderen, im Haushalt lebenden, Familienangehörigen ab. Dies gilt auch für Lebenspartner und deren aufgenommenen Kinder. Kinder sind mitversichert, solange sie in Ausbildung sind und kein eigenes Erwerbseinkommen haben. Auch die Oma und der Opa im gleichen Haushalt sind meist in den Schutz mit eingeschlossen. Bei einer Eheschließung bringen oft beide Ehepartner ihre Privathaftpflichtversicherung mit in die Ehe. Hier gibt es ein Sonderkündigungsrecht ohne Frist. Der zuletzt abgeschlossene Vertrag kann gekündigt werden.

Man kann noch so vorsichtig sein, eine kleine Unaufmerksamkeit, und schon ist ein Schaden eingetreten. Ein verschüttetes Weinglas bei Freunden lässt sich sicher leicht regulieren. Was aber, wenn man aus Gedankenlosigkeit als Fußgänger bei Rot über die Straße geht und einen Unfall verursacht. Gibt es neben Sachschäden auch Personenschäden, wird das schon teurer.

Nicht immer hat man seine Kinder unter Aufsicht. Eine fahrlässig zerbrochene Scheibe geht zwar noch, nicht aber der durch Zündeln verursachte Waldbrand. Als Hauseigentümer ist man sorgfältig und hält sein Anwesen in Ordnung. Trotzdem kann es zu Glatteisunfällen kommen, für die man als Hausbesitzer haftet. Oder beim nächsten Sturm löst sich ein Ziegel und trifft einen Passanten. Besonders teuer wird es auch, wenn der Öltank im Keller ausläuft und den Boden verseucht. 

Die Privathaftpflicht-Versicherung deckt keine Schäden ab, für die man sich anderweitig absichern kann. So hat die Kfz-Haftpflicht Vorrang. Dies gilt auch für Verletzungen durch Hunde, für die man eine Tierhalterversicherung braucht. Bei der eigenen Katze, die dem Nachbarn das Auto zerkratzt, haftet dagegen die Privathaftpflicht-Versicherung. Voraussetzung ist, dass ein Verschulden des Tierhalters nachgewiesen wird. 

Wird man für einen angeblich verursachten Schaden regresspflichtig gemacht, prüft die Haftpflichtversicherung, ob der Anspruch berechtigt ist. Ist er berechtigt, zahl die Versicherung den Schaden. Ist er unberechtigt, lehnt die Haftpflichtversicherung ihn ab. Wird nun der Schädiger vor Gericht verklagt, dann übernimmt die Haftpflichtversicherung die Prozessführung und begleicht alle Kosten. Dies gilt auch dann, wenn der Prozess verloren wird. Damit enthält die Haftpflicht eine passive Rechtsschutzversicherung, die einen vor dem Risiko hoher Anwalts- und Gerichtskosten schützt.