englische (britische) Lebensversicherung - bessere Rendite, als die deutsche Lebensversicherung

Die private Rentenversicherung zahlt Ihnen entweder eine lebenslange monatliche Rente und/oder eine einmalige Kapitalauszahlung. Dies hängt von ihrer ausgewählten Auswahl ab. Sie ist sowohl als herkömmliche Rentenversicherung als auch als eine fondsgebundenen Rentenversicherung möglich. Sie ist außerdem bei der Auszahlung sehr flexibel und ermöglicht eine konstante, sinkende (der Rentenbetrag ist im ersten Jahr am höchsten und sinkt dann jedes Jahr) oder eine dynamische Rente (wo dann der Auszahlungsbetrag jährlich steigt).

Vorzüge der britischen Lebensversicherung: Renditevergleich (25 Jahre Laufzeit, Historie):
sehr flexibel
schmale Kostenstruktur = höhere Rendite
flexible Auszahlung
hohe Renditen (deutlich höhere als bei den
deutschen Lebensversicherungen in der Vergangenheit)
steuerliche Absetzbarkeit (Vorsorgeaufwendungen)
Rendite deutsche Lebensversicherung
Durchschnitt:
5,8 % jährlich
Top-Versicherer:
7,0 % jährlich
Rendite britische Lebensversicherung
Durchschnitt:
11,8 % jährlich
Top-Versicherer:
15,8 % jährlich


Der britische Lebensversicherungsmarkt ist einer der ältesten der Welt. Hier haben sich bei Verträgen Besonderheiten herausgebildet, die mit der Bezeichnung britische Lebensversicherung tituliert werden. Hiermit werden dabei nicht nur Lebensversicherungen, sondern auch Rentenversicherungen bezeichnet. Um die Besonderheiten herauszustellen muss man den Vergleich mit deutschen Lebensversicherungen machen. In Deutschland gibt es für die Anlage der eingezahlten Beiträge festgelegte Regeln. Hier muss nicht nur die Ablaufsumme, sondern auch während der Laufzeit ein festgelegter Rückkaufswert garantiert werden. Dies schränkt die Anlagepolitik der deutschen Gesellschaften stark ein.

Diese Einschränkungen haben britische Lebensversicherer nicht. Sie können die Beiträge verstärkt in Risikokapital wie Aktien anlegen. Sie müssen lediglich zum Ablauf die garantierte Summe auszahlen. Dies führte dazu, dass in der Vergangenheit englische Lebensversicherungen mit hohen Schlussüberschüssen glänzen konnten. In Deutschland war das Sparkapital dagegen zusätzlich mit einer Garantieverzinsung belegt, das die Anlagepolitik der Gesellschaften weiter einschränkte.

Für wen eignet sich eine solche britische Lebensversicherung? In der Vergangenheit war sie wohl für jeden geeignet, der eine hohe Schlusszahlung vor der minimalen Garantieverzinsung bevorzugte. Mit etwas Risikofreudigkeit war dies eine profitable Anlage und gute Altersvorsorge. Durch die hohen Überschüsse waren sie auch zur Immobilienfinanzierung geeignet. Durch diese Form der Lebensversicherung hat sich auch ein reger Zweitmarkt entwickelt, bei dem man seine Lebensversicherung schnell ohne Verlust verkaufen konnte.

Heute sieht die Zukunft der britischen Lebensversicherung anders aus. Aufgrund der Anpassungsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft müssen zukünftig auch die in Deutschland vertriebenen britischen Lebensversicherungen die Rückkaufswerte garantieren. Außerdem ist die Quote für Anlagen in Risikokapital begrenzt. Englische Lebensversicherungen werden sich deshalb den deutschen Lebensversicherungen angleichen.

In der Vergangenheit sind hohe Summen der britischen Lebensversicherungen in Aktienfonds geflossen. Die letzen Krisen der Finanzmärkte werden auch Auswirkungen auf die Höhe der Schlusszahlungen beim Ablauf der derzeitigen Lebensversicherungsverträge haben. Wer etwas mutiger ist, sollte jedoch keineswegs auf den Abschluss einer solchen britischen Lebensversicherung verzichten. Jede Krise bietet nämlich auch neue Chancen, die jenseits der Garantieverzinsung liegen.