Rentenversicherung Beratungs Checkliste

Rentenversicherung (Berechnung)

Versicherungsgesellschaft / Rendite: Die Höhe des Beitrages zu einer private Rentenversicherung hängt natürlich immer auch von dem Anbieter, also der jeweiligen Versicherungsgesellschaft ab.
Da die Gesellschaften mit dem Kapital der Kunden wirtschaften, und dieses natürlich nicht immer in die gleichen Finanzprodukte investieren, ergeben sich mitunter größere Unterschiede hinsichtlich der Rendite, die die Versicherung aufweist.Die Höhe der gerechneten Rendite hat natürlich dann auch einen Einfluss, wie hoch der Beitrag sein muss, den der Kunde einzahlen muss, um später eine bestimmte Rentenhöhe zu erreichen. Renditen im Bereich der privaten Rentenversicherung setzen sich aus der garantierten Mindestverzinsung und der überschussbeteiligung zusammen. Die voraus gerechnete Gesamtrendite liegt je nach Versicherungsgesellschaft zwischen fünf und neun Prozent im Jahr.

Alter des Versicherten: Wie bei nahezu allen Finanzprodukten, die ein langfristiges Sparen zum Ziel haben, spielt natürlich auch bei der privaten Rentenversicherung das Alter des Versicherten eine Rolle. Je älter der Kunde ist, desto weniger Zeit hat er, innerhalb einer bestimmten Laufzeit eine gewünschte Rentenzahlung zu erreichen. Daher kann man hier pauschal sagen, je älter man ist, desto höher wird der Beitrag. Man sollte also so früh wie möglich eine private Rentenversicherung abschließen, wenn man dieses ohnehin vor hat.

Laufzeit: Neben dem Alter spielt auch die Laufzeit des Vertrages eine Rolle, also zu welchem Datum mit der Rentenzahlung begonnen werden soll. Manche möchten die Rentenzahlung aus dem Vertrag bereits mit dem 60. Lebensjahr erhalten, andere Personen zum Beispiel erst mit Einritt der "normalen" Rente im Alter von 65 bzw. 67 Jahren. Je größer die Laufzeit ist, desto geringer ist daher natürlich der Beitrag.

Rentengarantiezeit: Viele private Rentenversicherungen bieten dem Kunde an, eine Rentengarantiezeit von fünf oder zehn Jahren in den Vertrag mit einzubinden. Dieser erhöht natürlich den Beitrag, da eine zusätzliche Absicherung stattfindet. Daher sollte man überdenken, ob man diese Option für seine Angehörigen in Anspruch nehmen möchte.

Rentenversicherung (Beratung)

Wenn man eine private Rentenversicherung abschließen möchte, sollte man vor allem darauf achten, dass seitens der Versicherungsgesellschaft mit seriösen Renditen gerechnet wird. Nur ein kleiner Teil der Rendite ist in Form der Mindestverzinsung garantiert, der größte Teil ist mit den überschussanteilen sehr variabel. Es nützt dann zum Beispiel nichts, wenn die Versicherungsgesellschaft mit einer Gesamtrendite von 10 Prozent im Jahr rechnet, die allerdings recht praxisfremd ist, und man dann tatsächlich nur eine Rendite von sechs Prozent im Jahr wirklich erhält. Oftmals wird einem auch eine sehr lange Rentengarantiezeit als Absicherung der Angehörigen angeboten. Auch diese Option ist sicherlich nicht immer sinnvoll und erhöht den Beitrag zur Versicherung bzw. reduziert die Gesamtrendite.
Wichtig ist es übrigens zu wissen, das bei der Rentenversicherung keinerlei Todesfallabsicherung besteht, wie zum Beispiel bei der Kapitallebensversicherung, da dieses immer noch fälschlicherweise von nicht wenigen Kunden angenommen wird.