Lebensversicherung Lexikon - Wichtigste Begriffserklärungen | Glossar

In unserem Lebensversicherung Lexikon finden Sie alle wichtigen Begriffserklärungen zur deutschen, englischen (britischen) Lebensversicherung und der Risikolebensversicherung. Unser ausfühliches Versicherungs Glossar erklärt viele wichtige Begriffe und neben der Begriffserklärung finden Sie außerdem noch einen Tarifvergleich den Sie durchführen können.

Ablaufleistung Gewinnanteile Sofortrente
Ablaufsumme Grundfreibetrag Sonderausgaben
Abrufphase Grundhöchstbeitrag Sparanteil
Abschlusskosten Grundtabelle Sparbeitrag
Anfechtung Halbjahresmethode Sparkapital
Anpassungsvorschriften Kapitaldeckungsverfahren Sterbegeldversicherung
Anrechnungszeiten Kapitalertragsteuer Sterbetafel
Anschlussversicherung Kapitallebensversicherungen Sterbeversicherung
Arztanordnungsklausel Kostenanteil Sterbewahrscheinlichkeit
Aufschubzeit Kostenbeitrag Todesfall
Ausbaugarantie Leibrente Todesfallkapital
Aussteuerversicherung Leistungsdauer Todesfallleistung
Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) Liquiditätsschwierigkeiten Todesfallsumme
Bezugsberechtigte(r) Pauschalregelung Überschüsse
Bezugsberechtigten Policendarlehen Überschussanteile
Bezugsrecht Ratenzuschlag Umlageverfahren
Bindefrist Rechnungszins Vermögenswerte
Dread-Disease-Deckung Risikoausschluss Versorgungsbedarf
Dynamik (Dynamisierung) Risikokapital Versorgungslücke
Dynamische Beitragsanpassung Risikoklassen Versorgungsziel
Eingangssteuersatz Risikolebensversicherung Verweisungsklausel
Eintrittsalter Risikoprüfung Vollwaisenrente
Erbschaftsteuerversicherung Risikozuschlag Vorsorgeaufwendungen
Erlebensfallkapital Rückkauf Zillmerung
Ersatzzeiten Rückkaufswert Zillmer-Verfahren
Fondsgebundene Lebensversicherung Rückstellung Zweitmarkt
Garantieverzinsung Schlussüberschüssen   
Gesundheitsprüfung Schlusszahlung  

Ablaufleistung
Im Rahmen einer Kapitallebensversicherung spart man regelmäßig in Form von Beiträgen Kapital an. Dieses wird während der Laufzeit verzinst und zudem erhält der Versicherte noch anteilige Überschussanteile. Wenn die Versicherung fällig wird, bekommt der Versicherte also seine Beiträge inklusive einer Verzinsung und Überschussanteilen ausgezahlt. Dieser Gesamtbetrag wird dann auch als Ablaufleistung bezeichnet. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Ablaufsumme
Als Ablaufsumme bezeichnet man in der Rentenversicherung und Lebensversicherung die Summe, die bei regulärem Verlauf am Ende der Laufzeit ausgezahlt wird. Hierzu gehören nicht nur die vereinbarte Versicherungssumme, sondern auch die zusätzlich ausgezahlten Überschüsse. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Abrufphase
Bei Abschluss einer Kapitallebensversicherung legt man auch stets ein bestimmtes Datum fest, wann die Versicherung fällig werden soll (zum Beispiel mit Erreichen des 63. Lebensjahres). Um diesen Ablauftermin etwas flexibler zu gestalten, bieten viele Versicherer dem Kunden an, während der letzten 5 oder 10 Jahre vor ende der Versicherung jährlich entscheiden zu können, wann die Versicherung nun tatsächlich endet, also wann die Kapitalauszahlung erfolgen soll. Diese Phase wird auch als Abrufphase bezeichnet. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Abschlusskosten
Zu den Abschlusskosten zählen alle Kosten, die in Zusammenhang mit einer Lebensversicherung für das Versicherungsunternehmen anfallen. Dazu zählen neben der einmaligen Provision für den Mitarbeiter auch laufende Kosten wie Verwaltung, Risikoprüfung und Marketing. Diese Kosten trägt der Versicherte, indem diese in Form des Kostenanteils und Risikoanteils vom eingezahlten Beitrag "abgezogen" werden, sodass nur der Sparanteile der eigentliche Betrag ist, der später für die Vorsorge aufgewendet werden kann. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Anfechtung
Normalerweise sind alle im Bereich der Lebensversicherung abgeschlossenen Verträge natürlich auch rechtswirksam. Allerdings kann der geschlossene Vertrag aus bestimmten Gründen vom Versicherungsunternehmen angefochten werden, also als nicht existent betrachtet werden. Die Hauptgründe sind arglistige Täuschung und Vorspiegelung falscher Tatsachen seitens des Versicherten oder ein Irrtum im Erklärungsinhalt. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Anpassungsvorschriften
Britische Lebensversicherungen hatten bisher einen Wettbewerbsvorteil vor deutschen Lebensversicherungen. So brauchten britische Versicherungen keine Rückkaufswerte garantieren und keine Garantieverzinsung. Durch die Anpassungsvorschriften der Europäischen Union müssen in Zukunft auch britische Lebensversicherungen, die in Deutschland verkauft werden, Mindeststandards erfüllen. Hierzu gehört auch die Vereinbarung von Rückkaufswerten für die gesamte Laufzeit. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Anrechnungszeiten
Im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es die so genannten Anrechnungszeiten. Es handelt sich dabei um Zeiträume, in denen der Versicherte seiner Pflicht zur Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung nicht nachkommen kann. Die Anrechnungszeiten fallen unter die so genannten beitragsfreien Zeiten und wirken sich rentensteigernd aus. Beispiele für Anrechnungszeiten sind Arbeitsunfähigkeit, Schwangerschaft bzw. Mutterschaft und Arbeitslosigkeit. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Anschlussversicherung
Die Anschlussversicherung kann im Bereich der Lebensversicherung auf verbundene Leben zum Tragen kommen. Bei dieser Versicherung sind zwei Leben versichert, in der Regel das von Ehepartnern. Falls nun eine der beiden Personen versterben sollte, besteht für die andere Person die Möglichkeit, eine neue Versicherung ohne eine neuerliche Gesundheitsprüfung abzuschließen. Diese Versicherung wird dann auch als Anschlussversicherung bezeichnet. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Arztanordnungsklausel
Oftmals wird im Rahmen einer Lebensversicherung auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit abgeschlossen. Tritt nun der Fall der Berufsunfähigkeit ein und ist die Versicherung jedoch der Meinung, dass diese durch eine bestimmte medizinische Maßnahme "beseitigt" werden könnte, so kann sie den Versicherten verpflichten, diese Maßnahme durchführen zu lassen. Dieses wird auch als Arztanordnungsklausel bezeichnet. In der Regel verzichten die meisten Versicherer heutzutage allerdings auf diese Klausel. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Aufschubzeit
Die Aufschubzeit ist der Zeitraum zwischen dem Abschluss einer privaten Renten- oder Kapitallebensversicherung und der Beginn der Auszahlung, sei es in Form einer monatlichen Rente oder durch einmalige Kapitalauszahlung. Während dieser Aufschubzeit hat der Versicherer die Pflicht, die Beiträge des Versicherten so anzulegen und Kapital zu sammeln, dass die vereinbarte Leistung ab Fälligkeit des Vertrages an den Versicherten erbracht werden kann . Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Ausbaugarantie
Eine Ausbaugarantie wird von verschiedenen Gesellschaften bei der Lebensversicherung und Rentenversicherung angeboten. Hiermit hat man die Möglichkeit, seine Versicherungssumme bei Veränderung seiner persönlichen Situation anzupassen und zu erhöhen. Dies ist meistens ohne weitere Gesundheitsprüfung möglich. Als Gründe werden dabei Geburt von Kindern, Heirat, Berufswechsel und das Ende der Ausbildung genannt. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Aussteuerversicherung
Die Aussteuerversicherung, auch Ausstattungsversicherung genannt, ist zur Versorgung von Kindern gedacht. Der Versorger (Vater) schließt eine Lebensversicherung auf sein Leben ab. Die Versicherung wird fällig, wenn die Tochter heiratet oder das 25. Lebensjahr erreicht. Stirbt der Versicherte früher, dann wird die Versicherung beitragsfrei bis zu der Heirat oder dem 25. Lebensjahr weitergeführt. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ)
Oftmals schließt man im Rahmen einer Kapitallebensversicherung auch noch eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung, kurz als BUZ bezeichnet, ein. Die Versicherung tritt in dem Fall ein, wenn man aufgrund eines Unfalls oder durch Krankheit dauerhaft berufsunfähig werden sollte. Die Leistung besteht dann in der Zahlung einer lebenslangen monatlichen Berufsunfähigkeits-Rente, deren Höhe der Versicherte bei Abschluss des Vertrages mit dem Versicherungsunternehmen vereinbart hat. Der Abschluss einer BUZ ist heute im Grunde Jedem zu empfehlen, da man per Gesetzt zur eine geringe Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen würde. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Bezugsberechtigte(r)
Im Bereich der Lebensversicherung ist es üblich und oftmals auch Sinn und Zweck der Versicherung, dass ein Begünstigter genannt wird, der im Falle des Versterbens des Versicherten die Leistung aus dem Versicherungsvertrag erhalten soll. Dieser Begünstigte wird auch als Bezugsberechtigter bezeichnet. Wenn kein Bezugsberechtigter festgelegt worden ist, dann würden im Versicherungsfall die jeweiligen Erben die Leistung erhalten. Grundsätzlich ist es möglich, den Bezugsberechtigten sowohl widerruflich als auch unwiderruflich einzusetzen. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Bezugsberechtigten
In der Lebensversicherung gibt es immer mehrere Beteiligte am Vertrag. Hierzu gehören der Versicherungsnehmer, der Beitragszahler, die versicherte Person und die Bezugsberechtigten. Versicherungsnehmer ist derjenige, der den Vertrag abgeschlossen hat. Versicherte Person ist derjenige, auf dessen Leben die Versicherung abgeschlossen ist. Bei seinem Tod wird die Versicherungssumme fällig. Die Versicherungssumme wird an diejenigen ausgezahlt, die als Bezugsberechtigte im Vertrag genannt sind. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Bezugsrecht
Unter Bezugsrecht versteht man das Recht, die Leistung aus einer Lebensversicherung zu erhalten. Im Normalfall hat der Versicherte gleichzeitig auch das Bezugsrecht auf die Erlebensfall-Auszahlung aus der Versicherung, während für den Todesfall zumeist eine andere genauer bezeichnete Person das Bezugsrecht besitzt. Das Bezugsrecht kann sowohl in widerruflicher als auch in unwiderruflicher Form festgelegt werden, wobei der Versicherte aber stets das Recht hat, Sachverhalte der Versicherung zu ändern, bis auf das Bezugsrecht, falls dieses unwiderruflich eingeräumt wurde. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Bindefrist
Grundsätzlich kommt ein Versicherungsvertrag, wie nahezu jeder andere Vertrag auch, durch Antrag und Annahme zustande. Falls der Antragssteller einen Antrag abgibt, muss er sich in der Regel 6 Wochen an diesen Antrag halten und der Versicherungsgesellschaft diese Zeit zugestehen, die Inhalte und Voraussetzungen des Antrags zu prüfen. Diese Frist wird auch als Bindefrist bezeichnet, weil der Antragssteller bis zum Ablauf der Frist an seinen Antrag gebunden ist. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Dread-Disease-Deckung
In der Regel wird eine Leistung aus der Lebensversicherung nur beim Tod des Versicherten fällig (außer der vereinbarten Erlebensleistung). Ferner gibt es aber noch die Möglichkeit, ebenfalls eine Leistung aus der Lebensversicherung zu erhalten, wenn der Versicherte schwer erkrankt ist, zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte oder an Krebs erkrankt ist. In diesem Fall tritt die so genannte Dread-Disease-Deckung in Kraft, die man vereinbaren kann, heute aber relativ selten überhaupt angeboten wird. Der Sinn und Zweck besteht in erster Linie darin, eine Art Pflegeversicherung zu erhalten, mit der man die zusätzlichen Kosten (behindertengerechte Wohnungseinrichtung etc.) als Folge der Krankheit finanzieren kann. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Dynamik (Dynamisierung)
Bei der privaten Renten- und Kapitallebensversicherung kann man sich entscheiden, ob die Höhe der Beiträge und somit auch die Versicherungsleistung stets gleich bleiben soll, oder der Beitrag zum Beispiel aufgrund der stetigen Inflation erhöht werden soll. Letzteres bezeichnet man auch als Dynamik oder Dynamisierung der Beiträge. Durch die Erhöhung des Beitrages, zum Beispiel an der Inflationsrate orientiert, erhöht sich auch die spätere Ablaufleistung und man erreicht dadurch oftmals, dass der ausgezahlten Kapitalbetrag aufgrund von Geldentwertung (Inflation) nicht weniger Wer ist, als man es ursprünglich vorgesehen hatte. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Dynamische Beitragsanpassung
Bei der dynamischen Beitragsanpassung wird der Beitrag zur Lebens- oder Rentenversicherung jährlich überprüft und in der Regel auch den "äußeren Gegebenheiten" angepasst. Durch die Anpassung des Beitrages erhöht sich auch die spätere Ablaufleistung aus der Versicherung und man möchte damit vorwiegend erreichen, dass die Auszahlungssumme im Verhältnis zum Auszahlungszeitpunkt genau so viel "Wert" ist, wie man es beim Abschluss des Vertrages vereinbart hat. Als Grundlage der dynamischen Beitragsanpassung dient oftmals entweder ein fester Prozentsatz pro Jahr (zum Beispiel 3 Prozent) oder die Inflationsrate, an die man die Beitragserhöhung anpasst. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Eingangssteuersatz
Das Steuersystem hinsichtlich der Einkommenssteuer ist in Deutschland auf mehrere Stufen aufgebaut. Das bedeutet, die Höhe des Steuersatzes hängt maßgeblich von der Höhe des Einkommens ab. Zudem gibt es einen bestimmten Grundfreibetrag, bis zu welchem der Bürger keine Einkommenssteuer zahlen muss. Der Eingangssteuersatz ist nun der Steuersatz, den man "als Erstes" zahlen muss, wenn man über dem Grundfreibetrag liegt. Der Eingangssteuersatz beträgt aktuell (Stand 2009) 15 Prozent. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Eintrittsalter
Grundsätzlich wird mit dem so genannten Eintrittsalter das Alter des Versicherten bezeichnet, mit dem er einen Versicherungsvertrag abschließt bzw. die Versicherung beginnt. Es gibt grundsätzlich drei Methoden, um das Eintrittsalter zu bestimmen, und zwar: Kalenderjahr abzüglich Geburtsjahr, Alter am Geburtstag, der am nächsten zum Beginn der Versicherung liegt (Halbjahresmethode) oder einfach das Alter bei Beginn der Versicherung. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Erbschaftsteuerversicherung
Durch eine Erbschaftsteuerversicherung sollen die Kosten in Form von zu zahlenden Erbschaftssteuern von der Versicherung übernommen werden. In der Regel handelt es sich bei der Erbschaftsteuerversicherung um eine Todesfallversicherung, die mitunter auch unter dem Namen Sterbegeldversicherung bekannt geworden ist. Die Erbschaftsteuerversicherung lohnt sich natürlich nur dann, wenn die zu erwartende Erbsumme über den Freibeträgen liegt, die es im Rahmen de Erbschaftssteuer gibt. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Erlebensfallkapital
Im Rahmen der Kapitallebensversicherung gibt es zwei mögliche Fälle, wann die Versicherungsleistung erbracht werden muss. Zum einen ist das beim Tod des Versicherten und zum anderen bei Vertragsfälligkeit im Erlebensfall. Die Kapitalsumme, die der Versicherte dann im Erlebensfall, zum Beispiel mit Vollendung des 65. Lebensjahres erhält, wird auch als Erlebensfallkapital bezeichnet. In der Regel ist das Erlebensfallkapital von der Gesamtsumme her größer, als die Versicherungssumme für den Todesfall, da noch Überschussanteile hinzu kommen. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Ersatzzeiten
Die Ersatzzeiten spielen im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung eine Rolle. Es handelt sich dabei um Zeiten, in denen kein Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung vom Versicherten gezahlt wurde. Die Gründe hierfür stehen vor allen Dingen in Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und bestehen vor allem aus einer Kriegsgefangenschaft oder Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Der Versicherte wurde also im Grunde daran gehindert, seine Pflichtbeiträge zu zahlen. Die Ersatzzeiten werden später bei der Berechnung der Rentenhöhe auf jeden Fall berücksichtigt. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Fondsgebundene Lebensversicherung
Die fondsgebundene Lebensversicherung unterscheidet sich von der herkömmlichen Lebensversicherung dadurch, dass hier die Beiträge überwiegend in Risikokapital von Aktienfonds und Immobilienfonds angelegt werden. Deshalb fehlt es hier auch an der sonst üblichen Garantieverzinsung. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Garantieverzinsung
Bei deutschen Lebens- und Rentenversicherungen wird eine Verzinsung der eingezahlten Sparbeiträge garantiert. Diese Garantieverzinsung ist in den letzten Jahren für neu abgeschlossene Verträge immer mehr reduziert worden. Derzeit liegt er bei 2,25%. Die Garantieverzinsung unterscheidet die deutsche Lebensversicherung auch von der britischen Lebensversicherung, die keine Garantieverzinsung kennt. Hier ist nur die vereinbarte Ablaufsumme garantiert. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Gesundheitsprüfung
Grundsätzlich muss die Versicherungsgesellschaft stets prüfen, in welchem Umfang ein zu versicherndes Risiko besteht. Im Rahmen einer Lebensversicherung ist das zu versichernde Risiko der Tod des Versicherten. Da die meisten Menschen eines natürlichen Todes durch Krankheiten sterben, muss die Versicherungsgesellschaft also überprüfen, wie der Gesundheitszustand des Versicherten ist und ob erhöhte Risiken bestehen. In der Regel findet diese Gesundheitsprüfung durch die Beantwortung einiger Gesundheitsfragen durch den Versicherten statt. Bei höheren Versicherungssummen, in der Regel ab 100.000 Euro, kann die Versicherung auch auf eine ärztliche Untersuchung des Gesundheitszustandes des Versicherten bestehen. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Gewinnanteile
Die Rendite aus einer Kapitallebensversicherung besteht aus zwei Teilen. Zum einen erhält der Versicherte eine garantierte Mindestverzinsung, zum anderen eine Beteiligung an den Gewinnen, welche die Versicherungsgesellschaft mit der Kapitalanlage der Beiträge erwirtschaftet hat. Diese anteilige Ausschüttung an den Versicherten findet in Form der so genannte Gewinnanteile statt, die auch unter dem Namen Überschussanteile bekannt sind. Die Höhe der Gewinnanteile kann nicht garantiert werden, zudem sollte man beachten, dass einige Versicherungen hier eher vorsichtig kalkulieren, andere wiederum hohe Renditen versprechen, die dann nicht selten nicht eingehalten werden können. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Grundfreibetrag
Grundsätzlich sind Einkommen in Deutschland steuerpflichtig. Allerdings gibt es im Rahmen der Einkommensteuer den so genannten Grundfreibetrag, der das Existenzminimum des Bürgers sichern soll. Bis zur Höhe dieses Grundfreibetrages fällt für das Einkommen keine Einkommenssteuer an. Aktuell (Stand 2008) liegt der Grundfreibetrag bei einem Einkommen von jährlich 7.664 Euro. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Grundhöchstbeitrag
Die Beiträge zu manchen Versicherungen kann man im Rahmen der Steuererklärung geltend machen, sodass diese das zu versteuernde Einkommen reduzieren. Diese Beiträge fallen somit unter die Vorsorgeaufwendungen. Allerdings ist die Absetzbarkeit nur bis zu bestimmten Höchstgrenzen pro Jahr möglich. Diese Höchstgrenzen werden auch als Grundhöchstbetrag bezeichnet. Derzeit (Stand 2009) beträgt der Grundhöchstbetrag 1.334 Euro (Einzelveranlagung) bzw. 2.668 Euro (Zusammenveranlagung). Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Grundtabelle
Um die Höhe der Einkommenssteuer zu berechnen und ausweisen zu können, gibt es die so genannten Steuertabellen. Hier unterscheidet man zwischen der Grundtabelle und der Splittingtabelle. Die Grundtabelle gilt für Alleinstehende und Ehepaare, die getrennt zur Einkommensteuer veranlagt werden. Die Splittingtabelle ist für zusammenveranlagte Ehepartner gültig und ermöglicht dem Besserverdienenden oftmals eine Steuerersparnis. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Halbjahresmethode
Wenn die Versicherungsgesellschaft das Eintrittsalter des Versicherten bei Abschluss der Versicherung festlegen muss, so kann dieses durch drei verschiedene Methoden geschehen. Die gebräuchlichste Methode ist die Halbjahresmethode. Dabei wird überprüft, wie weit der Versicherte von seinem nächsten Geburtstag entfernt ist. Liegt der nächste Geburtstag weniger als 183 Tage entfernt, dann gilt das Alter als Eintrittsalter, dass der Versicherte mit seinem nächsten Geburtstag erreicht, es wird also quasi "aufgerundet. Liegt der letzte Geburtstag jedoch näher als der nächste Geburtstag, gilt das jetzige Alter auch gleichzeitig als Eintrittsalter. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Kapitaldeckungsverfahren
Während die gesetzliche und privaten Rentenversicherung nach dem Umlageverfahren arbeitet, findet man im Bereich der Kapitallebensversicherung das so genannte Kapitaldeckungsverfahren vor. Das bedeutet konkret, die Beiträge des einzelnen Anlegers werden in Kapitalanlagen investiert und für die später zu erfolgenden Leistungen zurück gestellt. Jeder spart also für sich selber, während zum Beispiel bei der Rentenversicherung die eigenen Beiträge in Form von Rentenzahlungen an andere Versicherte ausgezahlt werden. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Kapitalertragsteuer
Die Kapitalertragsteuer fällt in den großen Bereich der Einkommensteuer. Es handelt sich dabei um eine spezielle Steuer, mit der Einkünfte aus Kapitalerträgen besteuert werden. Derzeit beträgt die Kapitalertragssteuer 25 Prozent, ist aber seit dem 1. Januar 2009 quasi durch die Abgeltungssteuer ersetzt worden. Den direkten Abzug der Steuer bei einer Ertragsausschüttung kann man bis zu einem bestimmten Betrag (Sparer-Pauschalbetrag) durch das Erteilen eines Freistellungsauftrages verhindern. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Kapitallebensversicherungen
Eine Kapitallebensversicherung ist meist eine verbundene Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall. Stirbt der Versicherte während der Laufzeit, wird die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Überlebt der Versicherte den Ablauf, wird das angesparte Kapital zuzüglich der Überschüsse ausgezahlt. Zweck der Kapitallebensversicherung ist somit die Bereitstellung eines Kapitalbetrages zu einem bestimmten Anlass oder Zeitpunkt. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Kostenanteil
Der Beitrag zur Kapitallebensversicherung setzt sich in der Regel aus drei Bestandteilen zusammen. Dieses ist zum einen der Sparanteil, welcher den größten Anteil am Gesamtbeitrag hat. Ferner gibt es noch den Risikoanteil und den Kostenanteil. Dieser stellt den kleinsten Anteil am Gesamtbeitrag dar und besteht aus den Abschlusskosten und den laufenden Kosten der Versicherung. Der Kostenanteil wird dem Versicherten also automatisch im Rahmen des Gesamtbeitrages "abgezogen". Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Kostenbeitrag
Seitens des Versicherungsunternehmens fallen durch den Abschluss einer Lebensversicherung natürlich Kosten an. Diese bestehen vor allem aus den Abschlusskosten und den laufenden Kosten für die Verwaltung der Versicherungsverträge und natürlich auch für die zu tätigenden Kapitalanlagen, in welche die Versicherungsgesellschaft den Großteil der Beiträge der Versicherten investiert. Da die Versicherung diese Kosten natürlich nicht selber trägt, zahlt der Versicherte im Rahmen seines Gesamtbeitrages auch einen Kostenbeitrag. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Leibrente
Unter dem Begriff Leibrente versteht man im Allgemeinen, dass der Versicherte eine lebenslange Rente bis zu seinem Tod erhält. Die Leibrente finden im Bereich der gesetzlichen und privaten Rentenversicherung ihre Anwendung, während man bei der Kapitallebensversicherung keine Rentenzahlung wählen kann, sondern die angesparte Summe nebst Rendite in einem Betrag bei Fälligkeit des Vertrages erhält. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Leistungsdauer
Die meisten Versicherungen laufen nicht auf unbegrenzte Zeit, sondern haben einen bestimmten Fälligkeitstermin. ähnlich verhält es sich auch mit der so genannten Leistungsdauer. Diese ist oftmals nicht unbegrenzt vorhanden, sondern ebenfalls nur für einen maximalen Zeitraum. Die Leistungsdauer ist also der Zeitraum, in dem die Versicherungsgesellschaft verpflichtet ist, eine vereinbarte Leistung gegenüber dem jeweiligen Versicherten zu erbringen. Bei der privaten Rentenversicherung könnte das zum Beispiel sein, dass die Rente nur bis zum 85. Lebensjahr des Versicherten gezahlt wird. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Liquiditätsschwierigkeiten
Als Liquiditätsschwierigkeit bezeichnet man die Situation, dass man einen Geldbetrag zu zahlen hat, diesen aber vorübergehend oder dauerhaft nicht zur Verfügung hat. Umgangssprachlich ist man also nicht flüssig. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Pauschalregelung
Die Pauschalregelung wird im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung angewendet. Ein Versicherter hat in der Regel erst dann Anspruch auf die Leistung der BUZ in Form der Berufsunfähigkeitsrente, wenn er zumindest zu 50 Prozent berufsunfähig ist. Ist dieses der Fall, tritt die Versicherung aufgrund dieser Pauschalregelung von 50 Prozent ein. Es findet dann im Weiteren also keine Abstufung mehr statt, ob man zu 50 Prozent oder zum Beispiel zu 75 Prozent berufsunfähig ist, sondern man erhält ab 50 Prozent die volle Leistung. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Policendarlehen
Als Policendarlehen bezeichnet man das Darlehen, das man von der Versicherung als Vorauszahlung auf die abgeschlossene Lebensversicherung erhält. Die Lebensversicherung läuft dabei normal weiter und es müssen laufende Beiträge gezahlt werden. Für das Darlehen sind nur Zinsen aber keine Tilgung zu zahlen. Erst bei der Auszahlung der Lebensversicherung wird das Policendarlehen durch die Versicherungssumme getilgt. Stirbt der Versicherte vorher, erfolgt die Tilgung mit der Todesfallsumme. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Ratenzuschlag
Grundsätzlich gehen die Versicherungen davon aus und kalkulieren auch so, dass man als Versicherter seine Versicherungsbeiträge jährlich zahlt (mit Ausnahme der Renten- und Kapitallebensversicherung). Wer nun eine unterjährige Zahlweise (monatlich der vierteljährlich) nutzen möchte, muss einen so genannten Ratenzuschlag zahlen, da der Versicherungsgesellschaft durch die unterjährige Zahlweise zum einen ein höherer Verwaltungsaufwand entsteht, und zum anderen auch Zinsen verloren gehen. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Rechnungszins
Als Rechnungszins wird der Zinssatz bezeichnet, mit dem die Versicherungsgesellschaften für ihre Kapitalanlagen kalkulieren. Da die Beiträge der Kunden in verschiedene Kapitalanlagen investiert werden, damit insgesamt eine Rendite erwirtschaftet werden kann, ist der Rechnungszins bei den verschiedenen Versicherungsgesellschaften zumeist unterschiedlich. Wird mit einem relativ hohen Rechnungszins gerechnet, dann ist der zu zahlende Beitrag des Versicherten entsprechend geringer, als wenn mit einem geringen Rechnungszins kalkuliert wird. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Risikoausschluss
Im Rahmen einer Lebensversicherung muss der Versicherte Gesundheitsfragen beantworten. Bestehen bestimmte Vorerkrankungen, welche das Risiko für den Versicherer erhöhen, so kann das einen erhöhten Beitrag zur Folge haben. Manche Risiken sind allerdings so groß, dass man dieses nicht durch einen erhöhten Beitrag ausgleichen kann. In diesem Fall wird der entsprechende Risikofaktor aus dem Vertrag ausgeschlossen und somit tritt auch keine Leistungsfall für den Versicherer ein. Hatte ein Versicherter zum Beispiel bereits einen Herzinfarkt und wurde dieses Risiko ausgeschlossen, so würde die Versicherung keine Leistung erbringen müssen, wenn der Versicherte nun aufgrund eines Herzversagens sterben würde. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Risikokapital
In der Renten- und Lebensversicherung kann die Form der fondsgebundenen Versicherung vereinbart werden. Das bedeutet, dass die eingezahlten Beträge überwiegend in Aktien- und Immobilienfonds angelegt werden. Dies bezeichnet man als Risikokapital, da weder die regelmäßigen Erträge noch ein Wertzuwachs gesichert sind. Im ungünstigsten Falle, geht das eingezahlte Kapital verloren, da die Aktienkurse gefallen sind. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Risikoklassen
Die meisten Versicherungsunternehmen ordnen die Versicherten aufgrund bestimmter Merkmale in verschiedene Risikoklassen ein. Befindet man sich zum Beispiel aufgrund des Alters, des Berufs oder bestehender Erkrankungen in einer höheren Risikoklasse, so ist der zu zahlenden Beitrag in der Regel auch höher als in einer niedrigeren Risikoklasse. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Risikolebensversicherung
Die Risikolebensversicherung ist eine Lebensversicherung, die nur beim Tode der versicherten Person zahlt. Ist der Tod bis zum Ablauf der Versicherung nicht eingetreten, ist keine Zahlung fällig. Die gezahlten Beiträge sind verfallen. Eine Risikolebensversicherung dient dem Zweck unterhaltsberechtigte Familienangehörige beim Tod des Ernährers abzusichern oder bestehende Verpflichtungen aus Darlehen zu tilgen. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Risikoprüfung
Bevor man einen Versicherungsvertrag wirksam abschließt ist die Gesellschaft gegenüber sich selber und den anderen Versicherten verpflichtet, das vorhandene Risiko zu Prüfung. Das gilt insbesondere dann, wenn es sich um den Todesfall als versichertes Risiko handelt. Je nachdem, welche Fakten vorliegen, aber auch, wie glaubwürdig die Aussagen des Versicherten sind, kann die Risikoprüfung anhand von gemachten Angaben erfolgen, oder bei Zweifeln oder besonders hohen Versicherungssummen auch durch einen Experten (Arzt, Gutachter) vorgenommen werden. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Risikozuschlag
Wurde bei einem Versicherten festgestellt, dass dieser ein besonderes oder erhöhtes Risiko hinsichtlich der versicherten Risiken trägt, kann die Versicherungsgesellschaft das erhöhte Risiko, eine Leistung erbringen zu müssen, durch einen erhöhten Beitrag auffangen. Der Versicherte muss dann also einen Risikozuschlag in Form eines regelmäßig höheren Versicherungsbeitrages zahlen. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Rückkauf
Nach heutigem Recht kann man Kapitallebensversicherungen innerhalb einer 1-monatigen Kündigungsfrist zum Monatsende hin kündigen. Bevor man diesen Schritt unternimmt sollte man allerdings bedenken, dass dieser vorzeitige Kapitalabruf erhebliche Renditeeinbußen zur Folge haben kann. In den ersten Jahren erhält man in der Regel nicht einmal das bisher eingezahlte Kapital zurück, weil die Beiträge zunächst für die entstandenen Kosten und die Risikoabsicherung vereinnahmt werden. Der Wert, den die Versicherung bei Kündigung noch hat, wird als Rückkaufswert bezeichnet und die Kündigung als solche als Rückkauf. Der Versicherte erhält dann das vorhandene Kapital (Rückkaufswert) ausgezahlt. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Rückkaufswert
Bei einer Lebensversicherung ist eine feste Versicherungssumme vereinbar. Diese Summe wird bei Tod und beim Ablauf fällig. Wird der Versicherungsvertrag vorher aufgelöst, besteht nur ein Anspruch auf den Rückkaufswert. Dieser ist in der Regel geringer als die Todesfallsumme bzw. die Ablaufsumme. Die Rückkaufswerte müssen bereits beim Abschluss der Lebensversicherung vereinbart werden. So kann der Versicherte jederzeit sehen, mit welchen Beträgen er rechnen kann. Bevor man sich mit den geringen Rückkaufswerten abfindet, sollte man versuchen die Lebensversicherung zu verkaufen. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Rückstellung
Der größte Teil der Rendite einer Kapitallebensversicherung ergibt sich aus den Überschussanteilen. Damit diese von der Versicherungsgesellschaft in relativ gleichbleibender Höhe gutgeschrieben werden können, erfolgen die so genannten Rückstellungen. Das bedeutet, die Gutschrift erfolgt zeitverzögert (zumeist um 2-3 Jahre), sodass Renditeschwankungen zwischen den Jahren bis zu einem gewissen Maße ausgeglichen werden können. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Schlussüberschüssen
Bei Lebensversicherungen fallen während der Laufzeit laufende Erträge aus dem Sparkapital an, die dem Kapitalstock gutgeschrieben werden. Bei Ablauf der Versicherung werden auch die Überschüsse aus dem Risikoanteil und dem Kostenanteil festgestellt und als Schlussüberschuss gutgeschrieben. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Schlusszahlung
In der Lebensversicherung werden während der Laufzeit bei vorzeitiger Kündigung des Vertrages nur die garantierten Rückkaufwerte ausgezahlt. Dies führt meist zu Nachteilen für die Versicherten, da die bisher angesammelten Überschüsse nicht ausgezahlt werden. Erst bei regulärem Ablauf erfolgt als Schlusszahlung die Gutschrift der Überschüsse. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Sofortrente
Zur privaten Altersvorsorge nutzt man in der Regel einen Vertrag mit einer aufgeschobenen Rentenzahlung. Das bedeutet, man zahlt über viele Jahre Beiträge ein, um dann später eine Rentenzahlung zu erhalten. Es gibt zudem aber auch die so genannte Sofortrente. Hier zahlt der Kunde eine Einmalsumme in einen Vertrag ein und erhält sofort eine Rentenzahlung aus dieser Summe heraus. Diese Produkte werden beispielsweise als Rentaplan bezeichnet. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Sonderausgaben
Sonderausgaben sind steuerlich besonders abzusetzende Ausgaben. Hierzu gehören Versicherungsbeiträge, Unterhaltsleistungen, Kirchensteuern, Aufwendung zur eigenen Berufsausbildung, Rentenzahlungen und dauernde Lasten. Voraussetzung für die Anerkennung als Sonderausgaben ist, dass diese Aufwendungen weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten sind. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Sparanteil
Der Beitrag zu einer Kapitallebensversicherung setzt sich aus drei Komponenten zusammen, nämlich dem Sparanteil, dem Kostenanteil und dem Risikoanteil. Während der Risiko- und Kostenanteil von der Versicherungsgesellschaft vereinnahmt wird, wird der Sparanteil des Kunden in Kapitalanlagen investiert und inklusive der sich daraus ergebenden Rendite erhält der Versicherte später auf der Basis dieses Sparanteils die Auszahlung aus der fälligen Versicherung. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Sparbeitrag
Im Bereich der Lebensversicherung ist der Sparbeitrag mit dem Sparanteil gleichzusetzen. Während die Teile des Gesamtbeitrages, der Kosten- und Risikobeitrag, für die Deckung der Kosten seitens der Versicherungsgesellschaft bzw. der Risikovorsorge dienen, dient der Sparbeitrag als Grundlage für die später zu erbringende Leistung der Versicherung in Form der Kapitalauszahlung. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Sparkapital
In der Lebens- und Rentenversicherung sind monatliche Beitragszahlungen zu leisten. Dieser Beitrag wird nicht in voller Höhe dem Sparkapital zur Bildung der Versicherungssumme zugewiesen. Vor der Zahlung in das Sparkapital werden erst die Kosten für den Risikoanteil und die Verwaltungskosten abgezogen. Nur der Nettobetrag fließt in das Sparkapital. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Sterbegeldversicherung
Bei der Sterbegeldversicherung wird die Zahlung eines Geldbetrages beim Tode des Versicherten vereinbart. Die Versicherung hat keine feste Laufzeit, sie endet erst mit dem Tod der versicherten Person. Die Beitragszahlung kann mit entsprechender Vereinbarung bereits vorher enden. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Sterbetafel
Die Sterbetafel ist ein wichtiges Instrument für die Versicherer, den Risikoanteil der Versicherung für den jeweiligen Versicherten zu berechnet. Die Sterbetafel sagt aus, wie hoch die Lebenserwartung von Männern und Frauen im jeweiligen Alter ist. So kann man in der Sterbetafel zum Beispiel ablesen, wie alt ein aktuell 45-jähriger Mann im Durchschnitt werden wird . Im Rahmen der Kapitallebensversicherung ist es dann zum Beispiel so, dass der Risikoanteil höher wird, je niedriger die Rest-Lebenserwartung noch ist, da das Todesfallrisiko natürlich mit zunehmendem Alter ansteigt. Beim Abschluss einer privaten Rentenversicherung ist diese Kalkulation genau umgekehrt, denn dort muss die Versicherung umso mehr (Rente) zahlen, je länger der Versicherte lebt. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Sterbeversicherung
Die Bezeichnungen Sterbeversicherung und Sterbegeldversicherung sind inhaltlich gleichbedeutend. Es handelt sich hier um eine Todesfallversicherung, die nur beim Tode der versicherten Person die Leistung erbringt. Meist wird diese Versicherung auch noch im hohen Alter abgeschlossen, damit für die Bestattung ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Sterbewahrscheinlichkeit
Ein weiteres Berechnungsinstrument neben der Sterbetafel ist die Berechnung der Sterbewahrscheinlichkeit. Diese sagt aus, wie wahrscheinlich es beim jeweils aktuellen Alter des Versicherten ist, dass dieser das nächste Lebensjahr noch erreicht. Je älter man ist, desto höher ist demzufolge natürlich die jeweilige Sterbewahrscheinlichkeit, statistisch betrachtet. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Todesfall
Leistungsgrund für die Sterbegeldversicherung, die Lebensversicherung und Risikolebensversicherung ist, dass der Todesfall eingetreten ist. Der Nachweis ist meist ohne Probleme durch die Vorlage einer entsprechenden Sterbeurkunde zu führen. Bei Vermissten oder Verschollenen ist ein besonderes Verfahren zur Todeserklärung durchzuführen. Erst mit der amtlichen Todeserklärung werden die Leistungen der Lebensversicherung fällig. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Todesfallkapital
Das Todesfallkapital ist im Bereich der Lebensversicherung die Summe, welche der in der Versicherung genannte Bezugsberechtigte erhält, falls der Versicherungsfall eintreten sollte. Im Rahmen der Todesfall-Absicherung besteht der Versicherungsfall natürlich im Versterben des Versicherten. Das Todesfallkapital wurde vorher zum größten Teil durch den Risikoanteil des Gesamtbeitrages zur Versicherung erwirtschaftet. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Todesfallleistung 
Bei der Kapitallebensversicherung gibt es zwei Arten von möglichen Leistungen. Dieses ist zum einen die Erlebensfallleistung, die der Versicherte in Form der Kapitalauszahlung inklusive Überschussanteilen bei Fälligkeit erhält. Ferner gibt es zudem die Todefallleistung. Diese wird dann in Form der Versicherungssumme an den Begünstigten gezahlt, wenn der Versicherte innerhalb der Vertragslaufzeit versterben sollte. Nach oben scrollen

Todesfallsumme
Während die Höhe der Erlebensfallsumme bei Abschluss einer Kapitallebensversicherung noch nicht feststeht, ist die im Versicherungsfall zu zahlende Todesfallsumme von vorne herein bekannt. Die Todesfallsumme wird auch als Todesfallkapital oder Todesfallleistung bezeichnet und stellt den Betrag dar, über de die Versicherung abgeschlossen worden ist. Übliche Todesfallsummen sind 50.000 oder 100.000 Euro. Durch Zahlung der Todesfallsumme sollen hauptsächlich die Angehörigen des Versicherten nach dessen Tod versorgt werden. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Überschüsse
Die eingezahlten Beiträge zur Lebensversicherung werden verzinslich angelegt. Dies ist erforderlich, da eine Garantieverzinsung von derzeit 2,25% vorgesehen ist. Durch eine hohe Verzinsung und eine gute Anlagepolitik können höhere Erträge entstehen. Diese werden den Verträgen als Überschüsse gutgeschrieben. Dies gilt auch für die Überschüsse, die aus einer geringeren Risikoquote durch eine geringe Sterberate entstehen und durch geringere Verwaltungskosten als ursprünglich geplant. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Überschussanteile
Die Versicherungsgesellschaft benutzt einen Teil des Versicherungsbeitrages dazu, dieses Kapital in Geldanlagen zu investieren. Ziel ist es hier natürlich, eine gute Rendite zu erzielen. Ist dieses gelungen, erzielt die Versicherungsgesellschaft Überschüsse. Diese werden dann anteilig in Form der so genannten Überschussanteile jedem Versicherten gutgeschrieben. Die Höhe der Überschussanteile kann im Gegensatz zur Mindestverzinsung nicht garantiert werden. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Umlageverfahren
Das Umlageverfahren wird im Rahmen der Sozialversicherung angewandt, zum Beispiel auch im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung. Im Gegensatz zum Kapitaldeckungsverfahren, welches zum Beispiel im Rahmen der Kapitallebensversicherung angewendet wird, zahlen beim Umlageverfahren Versicherte stets Beiträge ein, durch die andere Versicherte Leistungen erhalten, die Beträge werden also "umgelegt". In der gesetzlichen Rentenversicherung ist dieses Umlageverfahren als Generationenvertrag bekannt. Vereinfacht gesagt zahlt also jetzt der 25-jährige Arbeitnehmer in die Rentenkasse ein, damit sein 68-jähriger Großvater durch diese Beiträge seine Rentenzahlung erhalten kann. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Vermögenswerte
Als Vermögenswerte bezeichnet man die Werte, die ein realisierbares Vermögen darstellen. Dies gilt für Geldvermögen, Wertpapiere, Haus- und Grundbesitz und die Kapitalbeträge aus bestehenden Lebensversicherungen. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Versorgungsbedarf
Im Ruhestand erhält man bekanntlicherweise nicht mehr die Höhe des bisherigen Einkommens als Rentenzahlung, sondern einen geringeren Betrag aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Es entsteht also eine Versorgungslücke. Um feststellen zu können, wie groß diese Rentenlücke sein wird, muss man zunächst wissen, wie hoch der Kapitalbedarf im Alter sein wird, den man zur Deckung der Lebenshaltungskosten etc. benötigt. Dieser Kapitalbedarf wird auch als Versorgungsbedarf bezeichnet. Auf der Grundlage dieses Bedarfs kann man dann die Höhe der notwendigen privaten Altersvorsorge bestimmen. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Versorgungslücke
Bei der Versorgungslücke handelt es sich um einen Fehlbetrag, den nahezu Jeder im Ruhestand zunächst zu verzeichnen hat, wen man alleine von den Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausgeht. Konkret stellt die Versorgungslücke den Unterschied dar, der sich aus der erwarteten Leistung (dem Versorgungsziel) und dem tatsächlich vorhandenen Kapital aus der Gesamtheit der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Rente ergibt. Die Höhe der voraussichtlichen Versorgungslücke sollte man bereits während des Arbeitslebens ausrechnen lassen, damit man die Lücke durch private Altersvorsorge möglichst schließen kann. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Versorgungsziel
Für den Ruhestand besteht eine bestimmte Größe, die man in Form der Rentenzahlung an Kapital zur Verfügung haben sollte. Diese Größe wird auch als Versorgungsziel bezeichnet. Die Höhe des Versorgungsziels sollte idealerweise ungefähr mit dem bisherigen Nettoverdienst übereinstimmen, damit der Rentner seinen Lebensstandard auch im Alter sichern kann. Wird das Versorgungsziel nicht erreicht, dann besteht eine Versorgungslücke. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Verweisungsklausel
Im Rahmen einer Berufsunfähigkeitsversicherung haben die Versicherer grundsätzlich die Möglichkeit, eine Verweisungsklausel in den Vertrag aufzunehmen. Diese besagt, dass die Versicherung dem Versicherten eine andere Tätigkeit vorschreiben kann, falls der Versicherte in seinem bisherigen Beruf berufsunfähig (nicht erwerbsunfähig) werden sollte. Die vorgeschrieben Tätigkeit muss allerdings in etwa dem gelernten Beruf entsprechen und darf nicht deutlich schlechter bezahlt werden. Viele Versicherungen verzichten inzwischen allerdings auf diese Verweisungsklausel, die auch als abstraktes Weisungsrecht bezeichnet wird. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Vollwaisenrente
Im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung hat man in der Regel nicht nur Anspruch auf die Altersrente, sondern auch in bestimmten Fällen auf eine Witwen- und Waisenrente. Die Vollwaisenrente erhalten Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres bzw. bis zu einem Alter von 27 Jahren bei Studium oder Ausbildung, wenn keins der beiden Elternteile mehr lebt. Als weitere Voraussetzung muss der Verstorbene die allgemeine Wartezeit erfüllt gehabt haben. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Vorsorgeaufwendungen
Manche Aufwendungen können steuerlich geltend gemacht werden und somit die Gesamteinkünfte verringern und die Steuerbelastung senken. Dazu zählen auch die so genannten Vorsorgeaufwendungen, die in den Bereich des Sonderausgabenabzugs fallen. Zu den absetzbaren Vorsorgeaufwendungen gehören in erster Linie Beiträge zu Haftpflichtversicherungen, Unfallversicherungen und auch Lebens- und Rentenversicherungen, falls diese vor dem 01. Januar 2005 abgeschlossen wurden. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Zillmerung
Das nach dem Mathematiker A. Zillmer benannte Zillmer-Verfahren wird auch kurz als Zillmerung bezeichnet. Gemeint ist mit der Zillmerung, dass die Versicherungsgesellschaft die durch den Versicherungsvertrag entstehenden Kosten insoweit auf den Versicherten umlegt, dass dieser einen höheren Bruttobeitrag zahlen muss, in dem diese Kosten im Rahmen des Kostenanteils abgedeckt werden. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Zillmer-Verfahren
Für die Versicherungsgesellschaften entstehen durch den Abschluss einer Versicherung bestimmte Kosten, die sich aus den Abschlusskosten und den fortlaufenden Kosten (Verwaltung, Risikovorsorge etc.) zusammen setzen. Um diese Kosten zu decken, wurde ein bestimmtes Verfahren entwickelt, dass man als Zillmer-Verfahren bezeichnet, weil es auf den Erkenntnissen des Versicherungsmathematikers A. Zillmer beruht. Die entstehenden Kosten werden aufgrund des Verfahrens auf den Beitrag des Versicherten "einfach" anteilig hinzu gerechnet. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen

Zweitmarkt
Für Lebensversicherungen gibt es einen Zweitmarkt. Das bedeutet, dass bereits bestehende Lebensversicherungsverträge gehandelt werden. Statt einer Kündigung der Lebensversicherung ist es günstiger die Lebensversicherung zu verkaufen. Hierzu hat sich ein solcher Zweitmarkt entwickelt, der sowohl für Verkäufer als auch Käufer ein gutes Geschäft ist. Der Verkäufer erhält höhere Beträge als den bei Kündigung üblichen Rückkaufwert und der Käufer erhält bei Ablauf die Versicherungssumme einschließlich der Überschüsse. Zum Lebensversicherung Tarifvergleich   Nach oben scrollen